Roboterkurs - Roboter Weiterbildung - grafische Darstellung eines Roboters mit einem modernen Programmierpanel.

Roboter Programmierung Lernen

Roboter programmieren: Was bedeutet das in der Industrie?

„Roboter Programmierung“ heißt nicht nur ein paar Punkte anfahren. In der Praxis baust du
robuste Bewegungsabläufe auf, richtest Tool/Base sauber ein, verknüpfst den Roboter mit
Greifer, Sensorik und IO – und optimierst am Ende Taktzeit, Qualität und Prozesssicherheit.

Wenn du Roboter Programmieren lernen willst, dann gibt es dabei gibt zwei typische Wege: Teach-In (direkt am Roboter) und Offline-Programmierung
(Simulation / Digitaler Zwilling), um Abläufe vorab zu testen und schneller in Betrieb zu nehmen.

Roboter Programmieren bei PAR:SET in Esslingen für Roboter Grundlagen

TEACH IN vs OFFLINE Programmierung (OLP)

    Teach-In ist Roboter Programmieren direkt am Roboter – schnell für Anpassungen, aber oft zeitintensiv in der Anlage. Offline-Programmierung (Simulation/Digitaler Zwilling) erlaubt, Abläufe vorab zu testen, Varianten zu vergleichen und Risiken zu reduzieren – besonders wertvoll bei neuen Produkten oder engen Inbetriebnahmefenstern.

    Mit einem guten Umgang mit den Simulationstools und Virtueller Inbetriebnahme nimmst du die Inbetriebnahme vor Ort vorweg und kannst im Prinzip alles exakt so “vorprogrammieren” wie es der tatsächliche Ablauf später auch hergibt. Natürlich macht man die Feinabstimmung direkt am realen Roboter – doch Logik und Struktur und Bewegungssätze sind schon im “Kasten”. Deine Roboterprogrammierung wird so effektiv, nachprüfbarer und mit weniger Fehlern behaftet.

    Tipp: Wer Robotik nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit SPS-Programmierung und Automatisierungstechnik erlernen möchte, findet im Komplettkurs Automatisierungstechnik (SPS & Robotik) eine durchgängige Weiterbildung – von der Steuerung bis zur Roboterzelle.

    Roboterprogrammierung in der Industrie: Das musst du sicher beherrschen

    Wenn Unternehmen „Roboterprogrammierer“ suchen, meinen sie nicht nur ein paar Bewegungen – sondern den kompletten Workflow:
    sicher einrichten, sauber programmieren, Abläufe optimieren und Schnittstellen verstehen.

    • Koordinatensysteme, Tool/Base-Handling, sauberes Vermessen
    • Bewegungsarten (PTP/LIN/CIRC) und typische Programmstrukturen
    • Logiken & Programmabläufe (z. B. Palettieren, Greifer, IO, Ablaufschritte)
    • Taktzeiten & Bewegungen optimieren (praxisnah statt „nur Theorie“)
    • Simulation / Digitaler Zwilling: Programme testen, Varianten vergleichen, Fehler schneller finden

    Ziel: Du kannst Roboterprogramme nachvollziehbar aufbauen, anpassen und industrialisieren – nicht nur „nachklicken“.

    Das lernst du beim Roboterprogrammieren (kurz & praxisnah)

    • Koordinaten verstehen: Tool, Base, Werkstücklage, Nullpunkte sicher handhaben
    • Bewegungen programmieren: PTP/LIN/CIRC, Bahnführung und sichere Übergänge
    • Programmstruktur: saubere Abläufe, Wiederverwendung, typische Industrie-Patterns
    • IO & Peripherie: Greifer, Sensoren, Signale, einfache Handshake-Logik
    • Fehler finden: Diagnose, Schutzbereiche, Störungen systematisch beheben
    • Optimieren: Taktzeit, Prozessstabilität, Kollisionsrisiken reduzieren
    • Simulation / Digitaler Zwilling: Varianten testen, bevor es an die Anlage geht

    Für wen ist das wichtig? Für alle, die in Automatisierung, Inbetriebnahme, Produktion oder
    Industrial Engineering arbeiten – oder in die Robotik einsteigen wollen.

    Besonders für Fachkräfte, die sich breiter aufstellen wollen, ist eine Weiterbildung in Automatisierungstechnik mit SPS & Robotik sinnvoll – da reale Industrieprojekte selten ausschließlich Roboterprogrammierung erfordern.

    Welcher Kursweg passt zu dir?

    Du kennst jetzt die Grundlagen. Wenn du das praktisch lernen willst, wähle den Kursweg passend zu deinem Ziel: Robotik, SPS oder das Gesamtprofil (SPS + Robotik).

    Komplettkurs: SPS + Robotik

    11 Wochen Hybrid.
    Ganzheitlich lernen: Steuerung, Robotik & Praxis-Workflow – ein Profil für moderne Automatisierung.

    Robotik-Weiterbildung

    5 Wochen Hybrid · förderfähig.
    Roboterprogrammierung + Simulation/Digitaler Zwilling – praxisnah bis zur Anwendung.

    SPS - Weiterbildung

    6 Wochen · 100% Live Online.
    SPS-Basis aufbauen: Logik, Diagnose & Praxis – perfekt als Fundament für Robotik & Inbetriebnahme.

    Roboter Programmierung und Robotik Weiterbildung

    Häufige Fragen zum Thema Roboter Programmierung / Roboter Programmieren

     

    Wie lange dauert es, Roboter programmieren zu lernen?

    Mit einer Weiterbildung in Robotik und oder SPS wirst du dir einen Vorsprung von ca 2 Jahren erarbeiten – du machst viele Fehler einfach nicht mehr und weisst viel besser was und wie du programmieren musst. In Summe jedoch musst du, um ein selbständiger Roboterprogrammierer zu werden ca. 4 Jahre Praxiserfahrungen mitbringen, um dich auch schwierigen Situationen aussetzen zu können.

    Brauche ich auch SPS, um Roboter programmieren zu können?

    Nicht zwingend – einfache Roboterabläufe gehen auch ohne SPS. In echten Anlagen hängt Robotik aber fast immer mit IO, Sensorik, Greifer und Anlagenlogik zusammen. Deshalb ist SPS-Wissen ein klarer Vorteil, wenn du später Abläufe integrieren, Störungen finden und Prozesse stabil betreiben willst.

    Was ist der Unterschied zwischen Teach-In und Offline-Programmierung?

    Teach In ist ein Onlineverfahren am Roboter. Du teachst direkt am Roboter mit einem Teachpanel etc. Eine Offlineprogrammierung ist die Simulation an einem Digitalen Zwilling des Roboters. Dort kannst du deine Programmlogik und natürlich deine Bewegungen direkt wie in real erstellen. Abläufe werden vorab geplant, getestet und optimiert – das spart Zeit in der Inbetriebnahme und reduziert Risiken.

    Was muss ich beim Roboter Programmieren wirklich können?

    Kernskills sind: Tool/Base & Koordinaten sicher beherrschen, Bewegungen (PTP/LIN/CIRC), saubere Programmstrukturen, IO/Greifer-Ansteuerung, Diagnose von Fehlern und das Optimieren von Taktzeit & Ablaufstabilität. Genau diese Kombination macht aus „Punkte klicken“ echte Roboterprogrammierung.

    Welche Vorkenntnisse brauche ich?

    Technisches Grundverständnis ist hilfreich (z. B. Mechanik, Elektro, Mechatronik, Produktion). Wichtig ist vor allem: du willst strukturiert lernen und Praxis anwenden. Wenn du unsicher bist, welcher Einstieg für dich passt, lohnt sich eine kurze Beratung, um den richtigen Kursweg zu wählen.

    Welche typischen Aufgaben hat ein Roboterprogrammierer in der Industrie?

    Du richtest Programme ein und passt sie an, integrierst Peripherie (Greifer, Sensoren), optimierst Bewegungen und Taktzeit, testest neue Produkte/Varianten und unterstützt bei Inbetriebnahme oder Störungsbeseitigung. Häufig geht es um stabile Abläufe unter realen Produktionsbedingungen.

    Welche Roboter-Hersteller lernt man beim Programmieren?

    Je nach Betrieb sind Hersteller unterschiedlich (z. B. KUKA, ABB, FANUC, Yaskawa). Die wichtigsten Prinzipien sind jedoch herstellerübergreifend: Koordinaten, Bewegungen, Ablauflogik, IO/Peripherie und Prozessoptimierung. Wer diese Grundlagen sauber kann, findet sich in neue Systeme deutlich schneller ein.

    Was ist Robotik?

    Robotik bezeichnet die Entwicklung, Konstruktion und Steuerung von Robotern, die Aufgaben autonom oder halbautonom ausführen können. Robotik verbindet Informatik, Elektrotechnik und Mechanik zu einem interdisziplinären Fachgebiet.

     

    Unterschiede zwischen Robotertypen

    Es gibt diverse Robotertypen, z. B. Industrieroboter, Serviceroboter und kollaborative Roboter (Cobots). Industrieroboter eignen sich für schnelle und präzise Abläufe, während Cobots auf sichere Zusammenarbeit mit Menschen ausgelegt sind.

    Bekannte Roboterhersteller

    Bekannte Hersteller sind u.a. ABB, KUKA, FANUC, Universal Robots und Yaskawa. Jeder dieser Hersteller hat spezifische Stärken und Produktlinien, die sich für unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen eignen.

    Typische Anwendungsfälle der Robotik / Fertigung

    Automatisierte Fertigung: Roboter übernehmen präzise und repetitive Aufgaben wie Schweißen, Montieren, Lackieren und Verpacken.

    Typische Anwendungsfälle / Qualitätskontrolle

    Qualitätskontrolle: Roboter führen präzise Messungen und Inspektionen durch, um Qualitätsstandards konstant hochzuhalten.

    Typische Anwendungsfälle / Logistik und Lagerhaltung

    Robotergestützte Systeme automatisieren das Handling, Sortieren und Transportieren von Waren in Lagerhallen.

    Typische Anwendungsfälle / Servicebereich

    Roboter unterstützen zunehmend in der Gastronomie, Hotellerie und Pflege, indem sie standardisierte Aufgaben zuverlässig erledigen.

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