Automatisierungstechik SPS - AZAV
Kursbeschreibung: Automatisierungstechnik – SPS
Diese Weiterbildungsmaßnahme eignet sich für alle, die Lust auf Programmieren von Maschinen haben. Ob einfach Abläufe oder komplexe Anlagensteuerung – in dieser Weiterbildung für Automatisierung SPS (Modul) bekommst du den Ein- und Durchblick in die digitale Welt der Automatisierung.
In 6 Wochen bist du top vorbereitet für die Automatisierungswelt “da draußen”
Mit der Weiterbildung in der SPS Technik legst du einen wichtigen Schritt in die Welt der Automatisierungstechnik. Ob hier als Einzelmodul oder auch als Gesamtmodul: Automatisierungstechnik Robotik & SPS (11 Wochen) – du startest jetzt durch mit diesen wichtigen Bausteinen für deine Zukunft.
100 % Förderbar! – siehe auch hier:
Kursdauer | 256 UE = ca. 30 Werktage |
KURSNET / A-Agentur | Live Online – siehe HIER |
Teilnehmerzahl | max. 12 Personen |
Voraussetzung | technische Vorbildung |
Unterrichtsform | Live Online – 100 % Vollsynchron) |
Abschluss | Zertifikat: Automatisierungstechnik – Programmierer für SPS & Robotik |
Termine | Aktuelle Termine |
Kursdauer:
- 255 UE – ca. 30 Werktage
- offene Termine –TERMINE FÜR SPS – AUTOMATISIERUNG
Teilnehmerzahl:
- max. 12 Personen
Voraussetzung:
- technische Vorbildung
Unterrichtsform:
- ONLINE – (Live – Online)
Aktuelle Termine:
Abschluss:
- Automatisierungstechnik – Programmierer für SPS & Robotik
Ziel der Weiterbildung: Automatisierungstechnik & SPS
Diese Weiterbildung macht dich fit für das, was Unternehmen heute wirklich suchen:
jemanden, der moderne Anlagen versteht, programmiert und sicher in Betrieb nehmen kann. Du tauchst Schritt für Schritt in die Welt der SPS-Programmierung ein – von den Basics bis hin zu komplexen Anlagenabläufen, Fehlerdiagnose und Optimierung.
Du arbeitest mit aktuellen Tools aus der Praxis: TIA Portal für die SPS-Programmierung und einer 3D-Simulationsumgebung (z. B. Factory IO) für den digitalen Zwilling. So kannst du Abläufe virtuell testen, bevor sie in der realen Anlage laufen. Das gibt dir Sicherheit, Verständnis und einen klaren Vorsprung im Joballtag.
Am Ende der Weiterbildung kannst du SPS-gesteuerte Anlagen lesen, verstehen und gezielt beeinflussen: Du analysierst Störungen, passt Programme an neue Produkte an, verbesserst Taktzeiten und sorgst dafür, dass die Anlage zuverlässig läuft. Du wirst in die Lage versetzt, nicht nur „irgendwie mit SPS zu arbeiten“, sondern wirklich Verantwortung in der Automatisierung zu übernehmen.
Ziel ist, dass du nach dem Kurs als gefragte Fachkraft in Bereichen wie SPS-Programmierung, Inbetriebnahme oder
Automatisierungstechnik einsteigen oder dich gezielt weiterentwickeln kannst – im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie, in der Logistik oder in der Energie- und Gebäudetechnik. Mit dem annerkannten Zertifikat in der Hand kannst du
klar zeigen, was du kannst – und den nächsten Karriereschritt selbstbewusst angehen.
Teilnehmerkreis:
- Arbeitssuchende, Arbeitnehmer die von Arbeitslosigkeit gefährdet sind
- Firmen, die Ihre Mitarbeiter über das Qualifizierungschancengesetz weiterbilden möchten
- Akademiker, Studienaussteiger
- Berufsrückkehrer
Kursinhalte – Automatisierungstechnik & SPS (255 UE)
Du lernst SPS so, wie du es später in der Praxis brauchst: sauber aufsetzen, strukturiert programmieren, testen (Simulation/Digital Twin) und am Ende in verketteten Anlagen sicher anwenden. Die Weiterbildung ist in drei Praxis-Phasen gegliedert – jede Phase baut auf der vorherigen auf.
Phase 1 – Inbetriebnahme & SPS-Basics (80 UE)
Hier legst du dein Fundament. Du verstehst, wie eine SPS arbeitet, wie du Projekte im TIA Portal sinnvoll strukturierst
und wie du erste Automatisierungsfunktionen stabil zum Laufen bringst – inklusive Simulation.
- Wie „denkt“ eine SPS? Hardware, Grundfunktion, zyklische Abarbeitung, Prozessabbild (PII/PIQ)
- Digitale Logik sicher umsetzen: UND/ODER/XOR, Freigaben, Verriegelungen, einfache Interlocks
- Daten & Signale verstehen: Datentypen (BOOL/INT/REAL/TIME) und Datenformate (Bit/Byte/Word/DWord)
- TIA Portal V20 Einstieg: Projektstruktur, Bausteine, Variablen, Beobachten/Forcen, Online-Tools
- Hardware & Vernetzung: Gerätekonfiguration, Projekt-Setup, erste Inbetriebnahme-Schritte
- Profinet in der Praxis: Schnittstelle konfigurieren, Verbindung prüfen, Basis-Diagnose
- Programmaufbau von Anfang an richtig: OB1, Netzwerke, Standards – lesbar & wartbar strukturieren
- Simulation starten: PLCSIM / PLCSIM Advanced – testen, bevor echte Hardware nötig ist
- Digital Twin Praxis: Factory I/O anbinden und Anlagenfunktionen realitätsnah simulieren
Zu jedem Block bekommst du kurze Übungen und Mini-Projekte, damit du das Gelernte sofort anwenden kannst.
Phase 2 – Professionelle Programmlogik & Anlagenfunktionen (85 UE)
Jetzt entwickelst du Programme so, dass sie in der Praxis funktionieren und erweiterbar bleiben: mit Bausteinen, Datenhaltung, robusten Ablauf-/Zustandslogiken, Analogwerten und antriebsnahen Signalen. Du testest konsequent in der Simulation und lernst, typische Fehlerbilder systematisch zu finden.
- Erweiterte Logik-Bausteine: Zählen, Vergleichen, Umwandeln, Mathe-/Standardfunktionen
- Modular entwickeln: FC/FB sinnvoll einsetzen, wiederverwendbare Funktionslogik erstellen
- Datenhaltung sauber lösen: Datenbausteine strukturieren, statt „Merker-Wildwuchs“
- Ablauf- & Zustandslogik: Schrittketten/State-Modelle robust umsetzen (inkl. Stopp/Reset/Fehlerfälle)
- Analogwerte in der Anlage: Einlesen, normieren, skalieren, ausgeben – typische Industrie-Signale
- Encoder & PWM Grundlagen: Position/Drehzahl erfassen, schnelles Zählen, Frequenzmessung
- Regelung in der Praxis (PID): Regelkreis verstehen, parametrieren, testen und Regelgüte beurteilen
- Betriebszustände & Reaktionen: Programmverhalten bei Start/Stop/Störung – passende OB-Mechanismen
- Grafische Abläufe als Tool: Einsatz von S7 GRAPH dort, wo es wirklich Sinn ergibt (Vorteile/Grenzen)
Praxisprogramme (Auswahl):
- Ampelschaltung / Kreuzungslogik (inkl. Verriegelungen & Störfällen)
- Alarm- & Sicherheitslogiken (Übungsmodell: Anlagen-/Haus-Alarm)
- Energie- & Antriebslogiken (z. B. Stern-Dreieck als Prinzip + Erweiterungen)
- Weitere Beispiele aus realen Automatisierungsanlagen (mit/ohne Robotik-Bezug)
Phase 3 – Industrieprojekt, SCL & Anlagenverkettung (90 UE)
In dieser Phase machst du den Schritt zur industrietauglichen Lösung: Du programmierst komplexere Logik in SCL,
nutzt Prozess- und Stördaten für Diagnose/Optimierung und setzt verkettete Anlagen um – bis hin zur SPS↔Roboter-Schnittstelle.
- SCL nach IEC 61131-3: IF/CASE, Schleifen, Arrays – strukturierter Code für komplexe Aufgaben
- Verkettung & Handshake-Logik: Zustandsmodelle, Übergaben, sichere Übergänge zwischen Stationen
- Sensorik praxisnah: induktiv/kapazitiv/Licht – typische Fehlerbilder & Diagnose-Strategien
- Peripherie integrieren: z. B. ET200S einbinden – strukturiert, dokumentiert, diagnosefähig
- Störmanagement: Störklassen, Quittierung, Wiederanlauf, sichere Zustände
- Prozessdaten nutzen: Meldungen, Auswertung, einfache Kennzahlen/Trends für Betrieb & Analyse
- SPS↔Roboter-Schnittstelle: Signale/Handshake, Zustandsübergabe, Grundlagen der Kopplung
- Optional: Anschluss-Weiterbildung Robotik (VIBN/Simulation + Transfer auf reale Roboterzelle)
Am Ende hast du einen klaren Workflow: Projekt sauber aufsetzen → Programme modular entwickeln → in der Simulation testen → Diagnose & Verkettung beherrschen.
Deine Perspektiven nach der Weiterbildung
Mit dieser Weiterbildung öffnest du dir die Tür in die Welt der modernen Automatisierung. Du kannst danach deutlich mehr als „nur bedienen“ – du verstehst, wie Anlagen denken, wie Programme aufgebaut sind und wie du Abläufe gezielt optimierst.
Je nach Ausgangssituation hast du mehrere Wege, die du einschlagen kannst:
- Einstieg als SPS-Programmierer:in
Du unterstützt bei neuen Projekten, passt bestehende Programme an und lernst, Schritt für Schritt mehr Verantwortung in der Software zu übernehmen. - Inbetriebnahme & Service
Vor Ort an der Anlage sorgst du dafür, dass alles läuft – von der ersten Inbetriebnahme über Anpassungen bis hin zur systematischen Fehlersuche. - Automatisierungstechnik im Unternehmen
Du wirst zur internen Ansprechperson, wenn es um Änderungen, Optimierungen und kleine Projekte an Maschinen und Anlagen geht. - Weiterer Aufbau Richtung Robotik & Digitalisierung
Auf Basis deiner SPS-Kenntnisse kannst du dich gezielt in Themen wie Robotik, Simulation, digitale Zwillinge oder Datenanalyse weiterentwickeln.
Mit dem vermittelten Praxiswissen und einem starken Profil in Automatisierungstechnik & SPS machst du dich für Arbeitgeber:innen deutlich sichtbarer – egal ob du neu einsteigen, den Job wechseln oder in deinem aktuellen Unternehmen den nächsten Schritt gehen möchtest.